Nach der Flucht

Mit Geflüchteten ins Gespräch kommen

In der Erfurter Galerie „Retronom“ haben sich im Dezember drei ehrenamtliche Initiativen der Thüringer Flüchtlingshilfe getroffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und sich Interessierten vorzustellen. Mit dabei waren der Arbeitskreis „KuBuNa – Kunterbunte Nachmittage“ des AWO-Landesjugendwerks, das Sprachcafé der Fachhochschule Erfurt und das Bundesmodellprojekt „Seminarleiter*innen-Ausbildung von und mit Geflüchteten“ der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte (EJBW) Weimar. Die AWO-Initiative KuBuNa organisiert Freizeitangebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche. Das reicht von Spiel- und Bastelnachmittagen über gemeinsame Ausflüge bis zu Sportfesten. Dadurch lernen die Geflüchteten nicht nur besser Deutsch, sondern erleben nach ihrer oft traumatischen Fluchterfahrung fröhliche Stunden in Gemeinschaft. Es entstehen Freundschaften und verschwinden Vorurteile. So wird ihnen auch die Integration erleichtert. Der Abend im „Retronom“ hat dazu beigetragen, dass die ehrenamtlich Engagierten der verschiedenen Initiativen untereinander und mit Geflüchteten und anderen Interessierten ins Gespräch gekommen sind. Für die Zukunft sind weitere gemeinsame Veranstaltungen geplant.
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