Nach der Flucht

17 Integrationsmittler für Thüringen

Die acht Frauen und neun Männer stammen aus 12 verschiedenen Ländern und sprechen insgesamt 14 Sprachen und Dialekte, darunter persisch, russisch und arabisch. Sie wurden speziell für den Einsatz im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen ausgebildet und haben ihre Kenntnisse in schriftlichen und mündlichen Prüfungen unter Beweis gestellt. Nun werden sie zum Beispiel in Krankenhäusern, Jobcentern, Landratsämtern und Schulen Einsatz finden und den Mitarbeitern dort als Sprach- und Integrationsmittler in gesprächen mit Migranten und Geflüchteten zur Seite stehen - viele von ihnen haben selbst einen Fluchthintergrund. Die Qualifikation haben sie beim Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement (IBS) gGmbH absolviert, einem Tochterunternehmen der AWO Thüringen. 2017 ist bereits der zweite Lehrgang mit 20 weiteren zukünftigen Mittlern gestartet.
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